Standing Still (AT)

  • Dokumentarfilm, 10 min.
  • Julius Schmitt, Feline Gerhardt / Filmakademie Baden-Württemberg

STANDING STILL beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Pandemie auf Geflüchtete in Griechenland. Besonderer Fokus liegt dabei zu zeigen, wie sich ein erzwungener Stillstand in der gesamten Welt auf Menschen auswirkt, die darauf angewiesen sind sich fortzubewegen.

Parwana und Arash sind die beiden Hauptprotagonist*innen. Parwana lebt seit über acht Monaten in einem Camp nördlich von Athen. Dort hat sie eine Gruppe junger Frauen gegründet, die sich für ihre Rechte und für die Einhaltung der SDG’s (Sustainable Development Goals ) einsetzt.

Arash musste aus Gründen der politischen Verfolgung fliehen und kümmert sich nun in den Straßen von Athen um andere Geflüchtete.

Beide Protagonist*innen sind künstlerisch tätig und werden ihre Kunst in den Film eintragen. Parwana schreibt Gedichte über ihre Erlebnisse während Arash seine Erfahrungen mit Fotografie verarbeitet.

 

Zentraler Bestandteil des Films ist dabei vor allem das Bild von Europa, dass die Protagonist*innen in ihren verschiedenen Situationen haben. Was war der Eindruck von Europa bevor sie den Kontinent betraten? Welche Wünsche und Träume haben sie mit Europa verbunden. Und wie haben sich die Gedanken verändert?