Grenzorte

  • Doku
  • Paul Scholten, Matthias Kofahl, Welf Reinhart, Louis Merki / Hochschule für Fernsehen und Film München

Der Kurzfilm handelt von ehemaligen und neu entstandenen Grenzen innerhalb Europas und den Menschen, deren Lebensgeschichten damit verbunden sind. Zu Beginn erzählen wir von der Vergangenheit der Grenzen in Europa.

Ehemalige Grenzschützer sprechen über ihre Erlebnisse während der Arbeit an diesen Orten, die heute fast nicht mehr sichtbar sind. Diese Bilder und Geschichten sollen für die positiven Veränderungen durch die EU stehen, da viele Grenzen heute leicht passierbar geworden sind. Während des Films ändert sich die Erzählperspektive zunehmend. Wenn wir zu Beginn noch in der Vergangenheit sind, kommen wir immer mehr in das Europa der Gegenwart. Wir sehen neu errichtete Zäune und Mauern, die mit moderner Überwachungstechnik ausgestattet sind. Nun kommen nicht mehr die ehemaligen Grenzschützer zu Wort, sondern die Menschen, die durch diese neuen Anlagen betroffen sind.

Durch die persönlichen und emotionalen Geschichten sollen den abstrakten Grenzorten Verbindungen zu den Schicksalen einzelner Menschen gegeben werden. So soll ein Raum für Reflektion über das heutige Europa geschaffen werden: bauen wir die Grenzen zwischen den Ländern ab oder verstärken wir sie?